Mit dem Fahrrad von München nach Venedig Juli 2016

Alle offiziellen Infos zur Strecke : http://www.muenchen-venezia.info :

Das Faltblatt und die gute Broschüre("Roadbook")  sind kostenlos bei der Zentrale in Bozen beziehbar: info@muenchen-venezia.info

Die Route wird als Genussradeln propagiert, und das kann ich nur bestätigen. Wenn man von Innsbruck auf den Brenner mit dem Zug fährt, kann man es so einrichten, dass man nie mehr als 300-400 Höhenmeter pro Tag hat, und längere Anstiege sind sehr sanft (alte Bahntrassen), so dass zumindest bei den längeren Anstiegen ich nie in den 1. Gang schalten musste. Und der Wechsel von Kulturlandschaften ist wirklich faszinierend.

Unsere Planung: Tagesetappen von 50 km - 70 km, nicht zu viel Anstieg, und möglichst billige Unterkünfte (und das in der Hauptsaison in Südtirol....). Hier kann unsere überarbeitete Planung geladen werden als
PlanungV2.odt   oder PlanungV2.pdf
und hier meine gezippten, von Umwegen und Fehlern bereinigten,  GPS-Aufzeichungen als GPX.

Nebenbei: Weil die Radroute, die touristischen Attraktionen etc. alles so perfekt aufbereitet waren, kam ich mir einerseits aufgehoben vor bei der mir neuen Unternehmung einer Radtour, andererseits fühlte ich mich: Es ist alles für dich vorgeplant, vorbereitet, und du konsumierst das nun brav, wie auch die Scharen in Tölz, Innsbruck oder Venedig, die ganz individuell massenhaft die gleichen Gasthäuser aufsuchen und die gleichen Fotos schießen.Das Gefühl, lediglich die Erwartungen und Normen der Tourismusbranche zu erfüllen. Naja, bei den Alpenwanderungen ist ja auch alles vorbereitet: Markierung, Hütten usw., kein Ausweg in Sicht.

Wie auch immer, hier die Fotos (können durch Klicken größer betrachtet werden) und der "Erlebnisbericht":

1. Tag: München (S-Bahn Hohenschäftlarn) bis Lengries.

Meine erste Radtour seit 55 Jahren...
Wunderbar ruhiger Morgen am Isarkanal
Der Wald lichtet sich nach dem derben Waldwegaufstieg hinter Gerresried. Große Anteile an Schotterweg. Im anschließenden Hügelland wieder auf Asphalt, ich musste mehrere kurze Steigungen schieben. Gegen Mittag Obligatorik: Tölz + ein Eis, dann aber nix wie raus hier.
In Lengries fand ich die Mischung von Einwohnern und Touristen wesentlich entspannter.

2. Tag: Lengries - Innsbruck (Schwaz)
Respekt vor dem Anstieg zum Achensee. Start um 7:20, eine Stunde bis Silvensteinspeicher. Ab da blieb ich auf der Landstraße. Samstag morgen und leichter Regen, also wenig Autoverkehr. Schieben musste ich nur, als ich einmal (nahe bei der Einmündung der Straße von Kreuth her) der Bezeichnung folgend von der Landstraße abwich. Dank der durchgehend sanften Steigung der Straße dampfte ich auch nicht zu stark von innen gegen die Regenklamotten an. Um 10.00 Uhr war ich am Achensee, wo W. bald eintraf. Das Wetter klarte auf. Der Radweg am Seeufer ist wirklich hübsch.



Am Achensee: Himmel erst noch gräulich, später weiße Wolken: Die Nässe dampft aus.


Am Südende des Sees geht es erstaunlich wenig bergan,- ein Wunder, dass der See nicht nach Süden zum nahen Inn ausfließt! Wir verließen die markierte Route, weil wir nicht 500 Höhenmeter auf Schotter steil bergab bremsen wollten. Die schnelle Abfahrt auf der Landstraße ein Jubel!


An der Spitzkehre der Abfahrt eine Aussichtsterasse: Inntal und im Hintergrund das Zillertal.
Mittagspause in Schwaz. Innsbruck voller Touristen.

Kirche in Schwaz: Schöne schlichte Halle mit streng-grauen Säulen, Prachtaltar mit viel Gold (Foto missraten). Bei einer Autoreise wäre ich vermutlich nicht in diese Kirche gegangen, aber die Tage in Natur und Wetter machten empfänglicher für diese Prachtinseln. Aus dem Gesamteindruck der Fahrt möchte ich diese barockisierten Kirchen nicht missen, die Jenseitiges zu veranschaulichen suchen und mit diesseitiger Macht einschüchtern.

Wg. starker Erkältung angeschlagen nahm ich in Schwaz den Zug nach Innsbruck.

3. Tag Innsbruck (Brenner) bis St. Lorenzen (bei Bruneck) im Pustertal.
Mit dem Zug auf den Brenner. Der Radweg ab da führt kurz über die Bundestraße, aber das kann ein Zwischenzustand sein (Baustelle).

Erst verläuft der Radweg noch neben der Landstraße
Dann biegt die Bahntrasse ins Seitental ab, Blick auf Gossensass und Brennerautobahn.
Gemach und stressfrei auf der Bahntrasse, am Horizont Berg mit "Zipfelmütze".

In Gossensass Kaffeepause, Kirche besichtigt, dann weiter, durch das mal wieder übertouristische Sterzing. Ab da verläuft der Weg entweder wenig hübsch auf dem breiten Talboden bei Fluss -Autobahn-Bahnstrecke, oder aber steigt am Talrand auf und ab von Dorf zu Dorf, was W. beschwerlich fand. Am frühen Nachmittag waren wir in Aicha und W. reif für eine Pause. Der Gasthof hatte Ruhetag, also Siesta an der Mauer des Kirchleins: Schließlich hatten wir noch 30 km und ca 250 Höhenmeter vor uns. Ein Passant fragte, ob wir (auf dem Friedhof) schon mal probeliegen wollten. Na klar doch, mit zusammen 150 Jahren!

Friedhof von Gossensass, Blick ins Seitental mit Zipfelmützenberg..
Hinter Gossensass geht es durch Dörfer auf und ab nach...
...Sterzing.


Aicha, wo wir in Frieden ruhten. Am Beginn des Pustertals kurzer Anstieg, unten sieht man Mühlbach. Mühlbacher Klause.

Nach Ehrenburg weicht der Weg vom Rienztal ab. Ich hatte nicht damit gerechnet, danach in einem Seitental zu landen und war sehr irritiert nun flussabwärts zu fahren! St. Lorenzen angenehm unspektakulär und entspannt.



Irgendwo, dem "pseudoalpinen Stil" (W.) kann man kaum ausweichen.
        Annäherung an St. Lorenzen.
Platz in St. Lorenzen.

4. Tag St. Lorenzen (bei Bruneck) bis Toblach.
Erst nach Bruneck gegondelt, die Fußgängerzone runter gerollt. Eine im Roadbook erwähnte Kirche fanden wir nicht, dafür verloren wir uns kurz. In einer Apotheke musste ich Tempotaschentücher nachladen: Spektakulär das Treiben in der Apotheke: Niemand ließ sich weniger als 6-8 Präparate einpacken, als ob man Leben kaufen könnte.




Bruneck Fußgängerzone
Bruneck Fußgängerzone
Nach Bruneck auf ehemaliger Bahntrasse an der Rienz entlang. Angenehm schattig.

W. wollte den "halben Ruhetag" nutzen um in seinem Rythmus zu fahren. Ich wollte mich einerseits nicht zu sehr anstrengen, andererseits nicht zu lange meine Schnupfennase in die Sonne halten. Ab Ende der Bahntrasse fuhren wir getrennt.



Nach kurzer Zwischensteigung geht es wieder hinab zur Rienz, um dann zu den Olangs wieder aufzusteigen.
Hier am Olanger See gut 1 Std. Pause.
Blick auf die ( Sextener ? ) Dolomiten bei Annäherung an Toblach.
Nach der Pause bin ich an einer Stelle fälschlich Richtung Prags gefahren, statt in einer linken Spitzkehre zum Bach hinunter zu fahren. Nach ca 2 km war der Irrtum selbst mir offensichtlich. Eigentlich hätte ich doch den Beginn des Pragser Tales von unserer Dolomitenwanderung her kennen müssen... Ankunft im Hotel in Toblach gegen 15.00 Uhr. Mit W. später in den Ort gefahren: Anders als Bruneck kaum alter Ortskern, die belebteste Straße ist durch Ski-Tourismus geprägt, gewährt aber Aussicht in das schluchtartige Rienztal Richtung Gemärkpass (s.u.).


Toblach: "Skitouristenstraße"
Abends bilden sich Gewitterwolken im Rienztal,
durch welches es morgen zum Pass Richtung
Cortina gehen wird.

Wir glaubten gelesen zu haben, dass man in Toblach gut die Fahrkarten für die Rückfahrt Venedig-München kaufen könne, dem ist nicht so. Wir fanden noch heraus, dass W. am Morgen bis kurz vor den Gemärkpass mit dem Bus fahren könnte.

5. Tag Toblach bis Perarolo di Cadore..
W. zum Bus begleitet, das Fahrrad kam unten in die Kofferklappe. Dann alleine sachte die Steigung angegangen, war wegen alter Bahntrasse sportlich völlig unspektakulär.




Toblacher See, viel Wasser auch am Himmel
Der Radweg verläuft bis zum Dürrsee neben der Straße. Man sieht, wie flach es ansteigt.
Seitental? Aber hübsch.

 Kleine Unsicherheit über die Wegführung beim Überqueren der Rienz, die links aus dem Höhlensteintal kommt. Nun wird die Schotterung derb, die Route weicht nun weit von der Landstraße ab. Es fing langsam an zu nieseln, am Pass musste ich endgültig die Regenklamotten anziehen.



Dürrsee. Himmel immer mehr verhangen.
Das ist wohl die Rienz, wie sie aus dem Höhlensteintal kommt. Ob hier Brücke oder Furt war, erinnere ich nicht mehr.
Der Pass (1529) ist erreicht. Richtig schlechtes Wetter voraus.
Keine Pause am Pass. Es gibt da wohl eine Art Imbiss und Unterstellmöglichkeit. Bin einfach durchgefahren. Von der ganzen Abfahrt auf wieder fein geschotterter Trasse (nur ab und an leichtes Bremsen nötig) hab ich kein Foto gemacht: Der Regen wurde nämlich heftig. Es geht mal durch Tunnel, mal wird eine tolle Schlucht überquert,- im Regen kein Grund zum Anhalten. Wir wollten uns gegen 13.00 Uhr an der Kirche in Toblach treffen. Es war wohl erst 11.00 Uhr. Vor einem Cafe nahe der Kirche standen viele Räder, also bin ich auch rein. Eine Gruppe Mountainbiker trocknete die Klamotten am Händetrockner in der Toilette. Dem hab ich mich angeschlossen, ansonsten alles Nasse an einem Tisch ausgebreitet. Warmer Kaffee, Stück Kuchen, Welt in Ordnung. Ich weiß nicht, wie W. es schaffte, mich immer zu finden: nach ca. einer halben Stunde trottete auch er in das Cafe, so dass wir noch vor 13.00 Uhr weiterfahren konnten: Das Wetter klarte auf.


Kirchenraum in Cortina: Goldlicht statt Regennässe.
Am Ortsende von Cortina fanden wir unsere
Markierungen wieder.  Rechts der Mointe Cristallo

Den ganzen langen Nachmittag leichtes Abwärtsradeln durch das Cadore, überwiegend asphaltierte Bahntrasse. W. hätte am liebsten die vielen  alten Bahnhöfe fotografiert. Dolomitenparade zu beiden Talseiten: Cristallo, Tofanen, Antelao, Pelmo. Eigentlich hätten wir das alles von damals her wiedererkennen müssen.



Rückblick auf Cristallo
An den Cinque Torri waren wir seinerzeit vorbeigewandert.
Antelao

Mittagspause im kleinen Park von San Vito oder von Borca di Cadore: Man musste nun bereits Schatten für die Siesta suchen!




Rückblick ins obere Cadoretal (Ort: Valle di Cadore ?)
Unser Zeil Perarolo liegt am Fuße des Felsabsturzes in rechter Bildmitte.
Blick von der guten und fast unbefahrenen Straße hinab nach Perarolo.
Die Unterkunft in Perarolo befindet sich in einem alten Haus, welches offensichtlich in liebevoller Handarbeit renoviert wird. Beim Klingeln meldete sich niemand, aber die Dame aus der Wohnung im Treppenhaus gegenüber alarmierte die Besitzer aus dem oberen Stockwerk Alles bestens. Kein warmes Essen am Ort zu haben, wir kaufen Abendbrot in dem kleinen, aber erlebenswerten Lebensmittelladen und picknicken.

6.Tag   Perarolo di Cadore bis Lago St. Croce
Schönes Radeln leicht abwärts auf der fast unbefahrenen Straße. Mittelbreites Tal mit steilen Seitenwänden, auf Dauer wenig unterhaltend. In Codissago wollten wir anhalten für einen Kaffee. Ich war ca. 2 Minuten vor W. auf der steilen Abfahrt bei Castellavazzo. Unten darf man nicht geradeaus rollen, sondern muss scharf nach links abbiegen. In Codissago wartete ich vor dem -sehenswerten - Flößermuseum vergebens auf W., fuhr schließlich die Serpentine wieder hinauf um ihn zu suchen. Wie sich später herausstellte, war er nach der Abfahrt geradeaus und dann durch Longarone gerollt. Das Flößermuseum in Codissago schien zufällig auf zu sein. Man sieht dort, wie mühsam und gefährlich diese Arbeit war, besonders, die Stämme aus den hohen bergen durch Schluchten (wo sie sich verhakten) oder über Holzkonstruktionen zu Tal zu bringen. Hat mich sehr beeindruckt.





Zwischen Perarolo und Ospitale di Cadore
Die Eisenbahn verläuft oberhalb.
Endlich keine Holzbalkönchen mehr.


 Nach dem Kraftwerk Soverzene ein Stück zum Schieben: Treppe, Tunnel, schmaler Fußweg. danach schöner Schotterweg. Mich überrascht ein heftiges Gewitter. Habe eine ganze Stunde bei Sturmwind und Donner auf allen Seiten unter einem kleinen Regenschirm gekauert, danach lagen umgestürzte Bäumchen auf dem Weg, und ich war mal wieder völlig nass. In Paiane Mittagessen (Pasta, Secondo, Wein) für 11 EUR, und Regen abwarten, dann weiter. In Farra a'Alpago nochmal nach W. gefahndet. Als ich in St. Croce in der Unterkunft ankomme, ist er bereits da.



Nach Soverzene Tunnel, Stufen, dies hier,- kein wirklicher Radweg. Aber nur ca 50 m, dann hübscher neuer Schotterweg.
Nach Pajane bestimmt die Wasserversorgung des Kraftwerks die Landschaft.
Lago St. Croce von unserer Unterkunft am Südende des Sees (im Ort St. Croce) aus.


7.Tag   Lago St. Croce bis Villorba (vor Treviso)
Erst rasante Abfahrt von der Sella si Fadalto. Man ist schnell in Vittorio Veneto und da ist es schön.





Lago Morto
Platz in Vittorio Veneto
Palazzi in Vittorio Veneto


Danach kurvt man am Wasser durch eine alte Industrielandschaft, malerisch.



Um dann, als nächsten Landschaftswechsel, ins Proseccogebiet zu kommen.




Durch dieses Tal haben wir die Alpen verlassen. Man sieht am Talende klein den Burgturm der Burg von Vittorio Veneto.
Blick nach Osten.
Strada del Prosecco.


In Conegliano sollte man, was das Roadbook nicht empfiehlt, nach der Brücke über den Monticano rechts versetzt in die Altstadtstraße Via B. Marco Ongaro und ihre Fortsetzung, die Via XX Settembre zu fahren. Man würde sonst eine hübsche Straße (s.u.) verpassen.




Via XX Settembre in Conneglio

Bei Susegnana

Bei Vervesa della Battaglia geht es noch mal ein wenig hoch in die Flanke des Montello, dann pedalieren wir gemütlich meist auf Schotter und Wirtschaftswegen nach Villorba (kein hübscher Ort).

8.Tag   Villorba (vor Treviso) bis Mestre (vor Venedig)
Unser Wirt riet uns, auf dem Radweg entlang der Via Roma nach Treviso zu fahren und nicht in Villorba zu unserer Route zu stoßen. War ein guter Rat. Treviso ist hübsch. Das langsam fließende Wasser strahlt Ruhe aus. Gegenüber des Bahnhofs Treviso ist ein Schalter der ÖBB, wo man das Ticket für Venedig-München kaufen kann. Es ist aber, weil die Fahrradplätze nicht ausreichen, ratsam, die Rückfahrt schon in Deutschland zu buchen.




in Treviso

Nun geht es mehrere Stunden am Sil entlang, meist auf einem wohl mit großen EU-Mitteln eingerichteten Radweg. Sehr hübsch.




Casier.
Typisches Stück Radweg auf dem Treidelpfad des Sil.
Die Brücke aus braunem Eisen neben der Beton-Straßenbrücke ist für Radfahrer,- hier zahlte wohl die EU.


Ab Quarto d'Altino geht es über weite Ackerflächen, unterbrochen von Auto- und Eisenbahnen. Man kommt trotzdem ganz ruhig nach Mestre rein. Der Marktplatz ist unerwartet hübsch. Der Bici-Park befindet sich ca 50 m rechts vom Eingang des Hauptbahnhofs. Er ist wirklich gut, aber Vorsicht: Sonntags kann man weder Fahrräder abholen noch abliefern. Mit dem Zug nach Venedig.

Venedig 15. / 16. Juli 2016
An diesem Wochenende wurde das Ende einer Pest gefeiert. Die Stadt war übervoll, überwiegend italienische Touristen. Samstag abend wurde eine Pontonbrücke über den Giudecca-Kanal gelegt, es gab ein Feuerwerk, die Zuschauer picknickten auf Decken oder Biertischen schon am frühen Abend am Kanalufer. Der Kanal war voller Yachten. Ein riesiges Volksfest in goldener Abendsonne. Venedig war ausgebucht und die Preise höher als gewöhnlich. Beim Laufen durch die Stadt imponierte mir die Anlage, der Wechsel von schmalen Gassen und dann freien Plätzen mit der jeweiligen Stadtteilkirche. Hat mich sehr beeindruckt.




Der Guidecca-Kanal ist zugeparkt mit Yachten.
Pontonbrücke zur Chiesa del S. Redentore.
Volksfest, San Marco gegenüber.

Zu Hause schaute ich mir alle Brunetti-Krimis an, vor allem wegen der Kamerafahrt über den Giudeccakanal am Anfang.....


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